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Symptome und Beschwerden

Symptome Hauptsymptom des unkomplizierten Ulcus ist der Schmerz im Oberbauch. Typischerweise wird dieser beim Ulcus duodeni in der Mitte und nach rechts ausstrahlend angegeben und als Nüchternschmerz charakterisiert (Besserung durch Nahrungszufuhr, aber neuerliche Beschwerden 2-3 Stunden später). Beim Magengeschwür führt eine Nahrungszufuhr eher zur Verschlechterung der in der Mitte des Oberbauches, oder gelegentlich links seitlich angegebenen Schmerzen. Es besteht eine Übelkeit und Appetitlosigkeit im besonderen gegenüber Kaffee und fettreicher Nahrung, sowie gegenüber Zitrusfrüchten und kohlesäurehydratreichen Getränken.

 
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Blutungen sind die häufigsten Komplikationen

Ein Geschwür kann ein darunterliegendes Blutgefäß arrotieren (schädigen), das die Gefäßwand aufbricht und eine Blutung in den Magen oder Zwölffingerdarm die Folge ist (20%). Je nach Intensität der Blutung fällt ein schleichender Blutverlust zumeist nicht auf, während eine massive Blutung zum Bluterbrechen führt. Im weiteren kommt es zum Absetzen eines flüssig breiigen, tiefschwarzen "Teerstuhles". Dieser ist immer die Folge eines Blutverlustes in den Magen-Darm-Trakt und sollte sofort abgeklärt werden.

Ulcerationen im Bereich der Vorderseite von Magen oder Zwölffingerdarm können in die freie Bauchhöhle durchbrechen (Perforation). Durch das entstandene Loch tritt Magensekret in die Bauchhöhle und verursacht eine Entzündung des Bauchfells (Peritonitis). Eine Perforation ist durch schlagartig einsetzende, heftige Schmerzen gekennzeichnet. Jede Bewegung und Erschütterung wird durch die extreme Reizung des Bauchfells zur Qual. Die Patienten liegen zumeist in einer Seitenlage mit angezogenen Beinen, da dies am besten toleriert wird.

Eine Schrumpfung und Narbenbildung im Ulkusbereich können eine Passagebehinderung im oberen Magen Darmtrakt verursachen. Unspezifisch bestehen zunächst Übelkeit und Appetitlosigkeit. Zumeist liegt kein kompletter Verschluss, sondern eine Engstellung (Stenose), die für flüssige Nahrungsbestandteile durchgängig bleibt. Die Folgen eines länger bestehenden Hindernisses sind Mangelernährung und schleichender Gewichtsverlust. Bei einer hochgradigen Stenosierung kommt es zum rezidivierenden Erbrechen 1-2 Stunden nach der Nahrungszufuhr. Als Folge der Magenblähung zeigt sich eine druckschmerzhaft Vorwölbung im Oberbauch. Durch den Rückstau der Nahrungsbestandteile besteht zumeist in Reflux in die Speiseröhre mit den entsprechenden Beschwerden einer Speiseröhrenentzündung, wie Sodbrennen und Schmerzen hinter dem Brustbein.

Können Geschwüre bösartig werden?

Während Geschwüre des Magens bösartig (maligne) werden können, kommt dies bei Ulcerationen im Zwölffingerdarm praktisch nie vor. Die Symptome sind hochgradig unspezifisch und werden durch Gewichtsverlust und Appetitlosigkeit, zumeist gegen bestimmte, früher gut vertragene Speisen gekennzeichnet.

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