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Diagnose

Diagnose Für die Diagnostik eines Narbenbruches ist zumeist die tastende Hand eines erfahrenen Arztes ausreichend. Der Patient wird im Stehen und Liegen untersucht und mehrmals aufgefordert zu Pressen oder zu Husten. Dabei wölbt sich der Bruchsack durch die Erhöhung des Druckes im Bauchraum gegen den tastenden Finger vor. Außerdem lässt sich dabei auch der zumeist derbe Bruchring identifizieren und die Größe der Bruchlücke abschätzen. Größere Brüche fallen bereits bei der Betrachtung auf.

 
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Schwieriger wird die Sache bei Patienten mit Beschwerden im Narbenbereich ohne auffallende Vorwölbung. Da diese Beschwerden vielfältige Ursachen haben können, die aber alle schwierig nachzuweisen sind (z.B. Nervenschäden, ..), muss ein Narbenbruch sicher ausgeschlossen werden. Eine Ultraschalluntersuchung ist der erste Schritt der bildgebenden Diagnostik, wenngleich festgestellt werden muss, dass eine Computertomographie oder eine Magnetresonanztomographie eine bessere Aussage über die Integrität der Bauchdecke ergibt.

Laboruntersuchungen helfen bei einfachen Brüchen nicht weiter. Im Falle einer Einklemmung sind die weißen Blutkörperchen im Blutbild deutlich erhöht. Besteht eine schwere Durchblutungsstörung steigt auch die Milchsäure im Blut (Lactat) extrem an.

Knoten in der Narbe

Besondere Probleme betreffen die Diagnostik von kleinen Narben, wie zum Beispiel nach laparoskopischen Operationen oder nach kleinen Nabelbrüchen. Vor allem in der frühpostoperativen Phase bestehen hier deutliche Schwellungen und knotenförmige Verhärtungen im Wundbereich. Diese durchaus normale Wundreaktion bildet sich erst im Laufe von 2 Monaten zurück. Erst dann ist eine suffiziente Beurteilung möglich.

Die besondere Problematik von diesen kleinen Bauchdefekten besteht darin, dass bei ganz kleinen Einstischen (5-10 mm) ist in vielen Fällen keine Naht möglich. So wurde die Häufigkeit von Narbenbrüchen nach laparoskopischen Operationen gaben in der Anfangsphase dieser Technik mit 5% angegeben.

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