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im prognostisch günstigem Stadium I entdeckt. Oft wird der Arztkontakt lange Zeit hinausgeschoben, sodass die Diagnose erst später gestellt werden kann.
Die Tumoren des Rektums gehen zumeist von der drüsenbildenden Schleimhaut des Darmes, die des Analkanals auch vom Plattenepithel aus. Während beim Mastdarmkrebs Männer und Frauen gleich häufig betroffen sind, überwiegen bei Analkarzinom die Frauen. Ab dem 50 Lebensjahr steigt das Risiko für die Entstehung deutlich an, der Altersgipfel liegt im 6. und 7. Lebensjahrzehnt.
Leider ein Tabuthema
Leider stellt der Popo noch immer ein absolutes Tabu für viele dar. Erkrankungen werden lange verschwiegen und die Scham vor einer rectalen Untersuchung ist groß. Zudem bieten sich die Haemorrhoiden als Erklärung für viele Beschwerden lange an, sodass die Diagnosestellung nur verzögert erfolgt. Zusätzlich besteht eine eingeschränkte Akzeptanz gegenüber einer endoskopischen Darmabklärung, der nur durch Aufklärung und Information begegnet werden kann.
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